Moxibustion

 

In der asiatischen Heilkunde wird die Akupunktur oft wirkungsvoll durch die Moxibustion bei passender Indikation ergänzt.
Moxibustion bedeutet die Erwärmung von Akupunkturpunkten und Leitbahnen durch Beifußkraut.

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Moxibustion

Heute übliche Moxibustionstechniken sind:

  • Die direkte Moxibustion / okyu-Technik. Es werden fadenförmige Stücke vom Beifußkraut in Sesamkorngröße direkt auf die Haut gesetzt. Alternativ, um größere Zonen zu aktivieren, werden Moxakegel auf die Haut gesetzt. Oft wird eine Ingwerscheibe unter den Kegel gesetzt. So kann die Wirkung verstärkt werden.
  • Die indirekte Moxibustion / ibuki-Technik. Eine Moxazigarre wird angezündet in einem Abstand von ca. 5 cm über die Leitbahn geführt.
  • Die Nadelmoxibustion. Auf den Kopf der Akupunkturnadel werden Moxabällchen gesetzt und angezündet. Im Regelfall drei Moxabällchen je Akupunkturpunkt.
  • Die moderne Moxibustion. Hier wird mit der Moxaleuchte gearbeitet. Es entsteht keine Rauchentwicklung. Größere Zonen, z. B. Lunge, unteres Energiezentrum, LWS-Bereich, werden wirkungsvoll mit der heilenden Wärme versorgt.